Darmstadt Marathon Nachlese Teil 2

So und jetzt der zweite des Des Marathon Berichts.

2. Halbmarathon

Es ging also raus aus dem Stadion und vorbei an einem Wasserstand. Zurück durch den Start aber in anderer Richtung. Hier merkte ich das ich fast allein war. Um mich rum waren nur zwei Läufer. Jetzt bemerkte ich auch was ich bereits beim Start mit den Worten: „Heute wird Blut fliessen.“ befürchtet hatte. Mein Brustwarzen waren wundgescheuert weil ich vergessen hatte sie abzukleben. Kurz vor dem Berg gab es noch eine Verpflegungsstation und ich ass eine Banane und trank etwas Iso. Auf dem Berg stellte es sich jedoch als Fehler heraus das ich die Banane gegessen habe. Ich bekam Seitenstechen. Das auch ungefähr vier km anhielt. Ich beschloß daher ab jetzt nichts mehr zu essen und statt dessen nur noch Gel zu nehmen. Auf dem Berg stauchte sich das Feld jedoch auch wieder etwas und ich fühlte mich nicht mehr so allein. Bei mir lief eine Frau die eine Trishort anhatte auf der ihr Name (Heike) stand. Sie hatte offensichtlich auch am Heinerman teilgenommen denn sie trug das Startnummernband das dort im Wettkampfbeutel war. Mit ihr lief ich eine ganze Weile. denn sie hatte offensichtlich die gleiche Pace. Es ging wieder durch den Wald und auch diesmal nahm ich bei Roßdorf eine ganze Flasche Iso die ich diesmal komplett trank. Danach war das Seitenstechen weg. Es ging wieder aufs Oberfeld aber diesmal ein weiteres Stück darüber. Hier meinte Heike dann zu mir das ich jetzt auch mal ein längeres Stück führen sollte denn es war sehr windig. Dann ging es in den Park der Rosenhöhe allerdings nur für knapp 100Meter. Das war so bei km36. Als ich in den Park eingebogen bin wurde mir leicht schwindelig, ob das jetzt an der Erschöpfung lag oder an dem mekrwürdig wechselndem Licht kann ich nicht genau sagfen aber es verging recht schnell. Und ich merkte jetzt erst das ich die 33km Marke ohne Probleme überquert hatte und ich noch nie soweit gelaufen war. Es ging an der Rosenhöhe entlang und hier gab es immer mehr Läufer die Gehpausen einlegenmussten.

Dann kam man zurück in den Wald in dem es die Bahnschranke gab. Immer wieder meinten Streckenposten das wir es gleich geschafft hätten und das dies der letzte Berg sei. Nach dem dritten, „letzten“ Berg glaubte ich es allerdings nicht mehr zumal ich die Strecke ja bereits gelaufen war. Die ganze Zeit schaute ich auf meine Marschtabelle und sah wie mein Vorsprung schmolz. Bei km 39 sah ich das es schwer werden würde denn ich hatte bereits eine Minute Rückstand auf den Zeitplan der im Moment von knapp 5:21 Min/km ausging. Ich musste also die letzten drei Kilometer das Tempo verschärfen und unter 5 Minuten pro Kilometer laufen. Ich gab also Gas. KM40 nur noch 30 Sekunden Rückstand. Dann bei km 41 wusste ich das ich es schaffen werde. Kurz vorm Stadion hab ich dann die Marschtabelle weggeworfen. Und hab zum Endspurt angesetzt. Naja viel schneller wurde ich nicht aber im Stadion war es genial. Ich hab auf die Uhr geschaut und gesehen das ich für die letzten Meter noch über 30 Sekunden Zeit habe. Ich hab dann angefangen zu rufen: „Ja es reicht. Es Reicht.“ Ein Zuschauer rief dann auch: „ja du packst es.“

So war es dann auch ich drückte auf die Stoppuhr und sie blieb bei 3:49:55 Minuten stehen. Meine Offizielle Zeit ist allerdings 3:49:52 Stunden da ich erst gejubelt habe dann auf die Uhr gedrückt habe.

Danach

Kaum im Ziel bekam man eine Medalie umgehängt. erst jetzt merkte ich wie sehr meine Beine schmerzten und wie sehr ich ausser Atem war. Ich musste erst einmal an den Gittern ausruhen. Dann holte ich mir eine Flasche Iso und ass etwas Müsliriegel. Die hatte ich während dem Lauf nicht angefasst da ich Angst hatte mich zu verschlucken. Dann entdeckte ich einen Stand an dem alkoholfreies Bier ausgeschenkt wurde und holte ich mir noch eins. Dann ging ich in die Halle und meldete mich zur Massage an. Dann holte ich mir ein Shirt und wartete. Es dauerte ungefähr zwanzig Minuten und dann war ich dran. Es war wirklich gut. besonders die Füsse. Leider konnte sie die Oberschenkel nicht richtig massieren. da ich meine Laufhose nicht ausziehen konnte da ich nichts drunter hatte. Merke: Erst duschen und umziehen dann massieren lassen. Ist auch angenehmer für den Massierenden. Dann hab ich mich abholen lassen und es ging ab nach Hause wo ich mir von meinem Physio noch eine Massage hab verpassen lassen. Trotzdem hab ich zwei Tage lange Schmerzen in den Oberschenkeln gehabt.

Danke

Vielen Dank an die vielen Helfer und Zuschauer die wirklich toll waren und mich immer wieder angefeuert haben. Da stehen plötzlich mitten im Wald ungefähr 50 Leute und feuern dich an.

Wertung

Gesamtzeit 3:49:52 Stunden

Gesamtplatz 264 von 771

Platzierung Männer 251 von 652

Ak-Platz(M30) 22 von 54

Fazit

Es hat viel Kraft und Überwindung gekostet, aber auch jede Menge Spass gemacht. Ich werde auf jeden Fall wieder einen Marathon laufen. Vielleicht schon am 26.10.08

P.S. Bilder folgen.

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1 Response to “Darmstadt Marathon Nachlese Teil 2”


  1. 1 Gerd Mittwoch, 17. September 2008 um 18:19

    Glückwunsch zu dieser tollen Zeit.
    Nächstes Jahr lauf ich auch einen ganzen 😉
    Gruß Gerd


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