Der König ist tot, lang lebe der König.
Mittlerweile müsste es jeder mitbekommen haben das Lance Armstrong nach seinen Marathoneskapaden zurück in den bezahlten Radsport kommt. Da ich eine Affinität zum Radsport habe und mich gerne an Szenen wie diese errinere:
Jetzt ist Lance Armstrong zurück. Klar ist er umstritten und nach den Dopinggerüchten von 2005 in der B-Probe von einem Rennen im Jahr 1999 wurde er zwar von der UCI freigesprochen aber die WADA sagt das der Abschlussbericht falsch sei. Wem soll man nun glauben? Ich würde normalerweise sagen Schwamm drüber er ist ja nicht mehr aktiv.Mehr zu den Dopingvorwürfen könnt ihr hier lesen.
Jetzt kommt er aber zurück und noch dazu ins Astana Team das im Jahr 2007 mit ganzen vier Dopingfällen für Furore sorgte und die Tour abbrechen musste. 2008 wurden sie deshalb gar nicht erst eingeladen. Zwar haben sie seit 2008 ein neues Anti Doping Programm mit 450.000 EUR aber ob das die verkrusteten Dopingstrukturen aufreissen kann wiess ich nicht. Und in genau dieses Team kommt er. Halten wir fest ein Fahrer um den es Dopinggerüchte gibt geht in ein Team das mehrere erwiesene Dopingfälle hatte. Schlimmer wäre momentan nur das Team Saunier Duval gewesen. Er hätte sich für sein Comeback ein Team mit besserem “Leumund” aussuchen sollen. Klar ich kenne nicht die Hintergründe warum er ausgerechnet dieses Team ausgesucht hat. Wahrscheinlich hätte jedes Team ihn genommen.
Ich hoffe natürlich das er sauber bleibt und das er zu alter Stärke zurückkehrt aber vielleicht die Tour nicht so absolut dominiert wie in den letzten Jahren. Schön wäre es wenn auch er kämpfen muss.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Radsportsaison und vorallem auf die Tour de France.









Nun, warum er das Astana-Team favorisiert hat hat einen einfachen Grund – Johan Bruyneel. Mit ihm hat Armstrong die Tour sieben mal gewonnen. Bruyneel hatte im Vorfeld schon gesagt, dass er sich vorstellen könne, dass jedes Team Armstrong mit Kusshand nehmen würde. Er könne sich aber nicht vorstellen, ihn in einem anderen Team als dem seinen zu sehen.
Achja, apropos “kämpfen”. Nur weil’s im Fernseher so leicht aussah kann man nicht davon ausgehen, dass Armstrong nicht “kämpfen” musste.