Nun erst hab ich es in der Zeitung gelesen und dann hab ich auch mal ein bischen bei Tri-mag.de gestöbert und auch hier die Meldung dazu gefunden. Nun ist er wohl freigesprochen. Er war nie gesperrt und die ganze Sache ist abgehakt. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch da es meiner meinung nach nur deshalb nicht zu einer Sperre kam weil dem Ironman Veranstaltern mehrere fatale Fehler passiert sind.
1. Der positive Dopingtest der freiwillig von allen Profiathleten abgegeben wurde entsprach nicht den WADA Regularien und wurde deshalb nicht anerkannt.
2. Die Befunde wurden bereits am Abend vor dem Rennen bekannt und nicht wie dargestellt zwei Wochen später. Trotzdem durfte Leder starten.
3. Trotz des Wissens das die Tests nicht den WADA Regularien entsprechen und das der Test Positiv war wurde vor/nach dem Rennen bei Leder ein Test nach den WADA Regularien abgenommen. Hier frag ich mich echt warum?
Nun ist er freigesprochen da es keine echten Beweise gegen ihn gab. Ich finde es zwar richtig das jemand dem nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann das er gedopt hat freigesprochen wird, aber solche Sachen riechen doch ein Stück weit nach Vertuschung. Sowas darf genauso wenig passieren wie Doping.









Ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass Leder wirklich gedopt an den Start gegangen ist.
a) Es war doch ohnehin klar, dass er nicht mehr um den Sieg mitlaufen kann. Doping für Platz 10?! Da kann man es doch gleich sein lassen!
b) Sein Standbein nach der Profi-Karriere baut er sich doch u.a. mit seinem Laufshop auf. Wer soll da noch hingehen, wenn der Name Leder nur noch für Doping steht?!
c) Wenn er wirklich gedopt hat, warum gibt er sein Blut freiqillig zur Probe? Wenn er sich nicht sicher gewesen wäre, dann hätte er ja mit der Begründung absagen können, seine Probleme mit dem Fuß seien noch nicht wieder in Ordnung und keiner hätte was gesagt.
Wie dem auch sei… ich denke, er geht auf jeden Fall als Verlierer aus dem ganzen hervor… sagt er ja auch selbst… ob nun zu recht oder zu unrecht…
Im Prinzip hast du Recht ich denke auch nicht das er gedopt war. Aber die Informationspolitik des Veranstalters in diesem Zusammenhang war doch, nennen wir es Verbesserungswürdig.
Nur um eins klar zu stellen ich denke nicht das Lothar Leder gedopt hat.